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„Ist ein Elektroauto überhaupt das Richtige für mich?“

Mustang Mach-E

Bei den derzeit sehr stark schwankenden und erhöhten Kraftstoffpreisen überlegen sich viele von uns, auf die Elektromobilität umzusteigen. Aber ist ein Elektroauto überhaupt das Richtige für mich? Mit dieser Frage werden wir uns in diesem Beitrag beschäftigen. Wir haben uns im Vorfeld mit vielen Mitarbeitern von Paulsen & Thoms unterhalten und durften sogar deren Kunden über Ihre Erfahrung mit der Elektromobilität befragen. Danke an dieser Stelle an Paulsen & Thoms für die Beratung und Unterstützung in diesem Beitrag. Auch möchten wir Euch über unsere persönliche Erfahrung mit einem reinen Elektroauto berichten, welches wir sechs Monate auf Herz und Nieren prüfen konnten.

Um die Frage zu beantworten, ob ein Elektroauto überhaupt in Betracht gezogen werden sollte, kommen wir nicht umhin zuerst die Antriebsarten kennenzulernen. Denn aus unserer Sicht gibt es das EINE Elektroauto, welches alle Bedürfnisse (Einsatzzwecke, Kurzstrecken, Langstrecken etc.) abdeckt, nicht. Um euch einen Überblick über Mild-Hybrid, Hybrid, Plug-in-Hyrid und Volllektrisch zu verschaffen, haben wir die jeweiligen Abtriebsarten für Euch im blauen Kasten rechts ausfürlich in Sachen Antrieb, Batterie und Reichweite dargestellt.

Ergänzend bietet Paulsen & Thoms durch Ford auch einen Schnelltest zur Frage: „Welcher Antrieb passt zu mir?“ an:
www.ford.de/kaufberatung/informieren/hybrid-elektrofahrzeuge

Alle vier Elektrofahrzeugtypen verwenden regeneratives Bremsen, um die Batterie aufzuladen. Beim Bremsen dreht der Motor weiter, obwohl das Auto versucht langsamer zu werden. Regeneratives Bremsen erfasst diese Energie, die sonst verloren geht, um Strom zu erzeugen, der die Batterie lädt.
Was uns zu der Frage führt, wie die Batterie des Elektrofahrzeuges überhaupt geladen wird.

Beim Mild-Hybrid und Hybrid ist es nicht erforderlich das Fahrzeug zum Laden anzuschliessen. Diese Hybridfahrzeuge können auf zwei verschiedene Arten aufgeladen werden:

  1. Regeneratives Bremsen
  2. Herkömmlicher Verbrennungsmotor

Der Verbrennermotor treibt den Generator an, um die mechanische Energie in elektrische Energie umzuwandeln und damit die Batterie aufzuladen.

Bei Plug-in und Vollelektrisch gibt es vier Ladeoptionen:

  • 230-V-WANDSTECKDOSE
    Dies dauert länger als bei der Verwendung einer Wallbox.
  • WALLBOX
    Für ein schnelleres Aufladen kann man sich zu Hause eine Wallbox installieren, mit der man das Auto über Nacht aufladen kann.
  • ÖFFENTLICHE LADESTATIONEN
    Öffentliche Ladestationen sind in vielen Städten und Arbeitgebern bereits verfügbar. Da kann man sein Auto wesentlich schneller aufladen, als es zu Hause möglich ist.
  • IONITY-HOCHLEISTUNGSLADESTATIONEN
    Die Ford Motor Company, die BMW Group, die Daimler AG und der Volkswagen Konzern mit Audi und Porsche bauen gemeinsam ein Hochleistungsladenetzwerk in ganz Europa. Mit bis zu 350 KW kann man sein Fahrzeug in kurzer Zeit vollständig aufladen.

Kundenstimmen Herr Marcus Höchstödter

Ford Kuga Plug-in Hybrid – Plug-In Hybrid (PHEV)

Zur Arbeit fahren meine Frau und ich mit dem Fahrrad – unseren Kuga benutzen wir nur für die Familien-typischen Kurzstrecken: die Kinder zum Fußball und zum Cheerleading-Training fahren, am Wochenende zum Einkaufen oder mit dem Hund an den Strand in Falckenstein. Unsere anfängliche Skepsis ist voller Begeisterung gewichen: das fast geräuschlose Dahingleiten, kombiniert mit der kräftigen Beschleunigung – das macht einfach Spaß; meine Frau liebt den Kuga. Mit fast 60 Km Reichweite fahren wir fast 80% der Strecken rein elektrisch, laden können wir zuhause an einer Wallbox oder während des Einkaufs unterwegs. Nur wenn wir im Urlaub in Österreich sind, ist der Benzinverbrauch bei leerer Batterie doch etwas höher.

Verbrauchswerte (kombiniert) nach WLTP*: Kraftstoffverbrauch: 1,3 l/100 km; CO₂-Emissionen:
29 g/km; Stromverbrauch: 15,6 kWh/100 km; Elektrische Reichweite bis zu 64 km**

Antriebsarten

Unsere persönliche Erfahrung:

Wir hatten das Vergnügen, für ein halbes Jahr ein vollelektrisches Fahrzeug im Alltag auf Herz und Nieren zu prüfen. Als Erstes fiel uns in puncto Ausstattung auf, dass bei einem modernen Elektroauto fast keine Wünsche offen bleiben. Um ehrlich zu sein, haben wir als Unternehmer, die Motorgeräusche nicht vermisst. Im Gegenteil, dass Telefonieren im Auto war für unsere Kunden und uns wesentlich angenehmer. Das Gefühl wie in einem Raumschiff dahinzuschweben, zeigte uns, dass der Weg zum autonomen Fahren spürbar kürzer ist, als zu den klassischen Verbrennerautos.

Wir müssen zugeben, dass die Infrastruktur der Lademöglichkeiten hier oben in Schleswig-Holstein und Hamburg sicherlich Vorreiterstellung hat für ganz Deutschland. Dies wurde uns auch von Urlaubern, Freunden und Kunden aus dem Süden bestätigt. In ca. 75% aller Fälle konnten wir direkt oder in unmittelbarer Nähe eine Ladestation finden und unser Auto aufladen, während wir unserer Arbeit nachgingen oder auf Einkaufstour waren. Viele Einkaufs- und Möbelzentren, wie zum Beispiel Dodenhof in Kaltenkirchen, haben sogar ganze Ladeparks mit Hochleistungsladestationen mit 350 KW. Auch an Autobahnraststätten oder in unmittelbarer Nähe von Abfahrten gibt es solche Ladeparks. Wir waren sehr positiv überrascht, wie viele Ladestationen es tatsächlich bei uns in der Region gibt.

Durch ein sehr intelligentes Navigationssystem, welches eine Tourenplanung, sogar mit mehreren Zwischenzielen und entsprechenden Ladestationen auf dem Weg anzeigt, konnten wir problemlos eine Tour nach Berlin machen. Uns wurde auf halbem Weg ein Autohof direkt an der Autobahn angezeigt, wo wir für 10 Minuten laden sollten, um wie geplant mit 15% Akku in Berlin anzukommen. Da wir Hunger hatten, haben wir bei einem Diner nebenan zu Mittag gegessen. Wir waren mit dem Essen noch gar nicht fertig, da bekamen wir über unser Handy die Mitteilung, dass unser Auto bereits vollgeladen war. So kamen wir wider Erwarten mit über 60% Akkuleistung in Berlin an.

Natürlich sehen viele es als Nachteil an, dass man lange Strecken vorausplanen muss, aber wir haben festgestellt, dass es uns auch nähergebracht und im Alltag entschleunigt hat. Das Laden gab uns Zeit durchzuatmen und sich Gedanken zu machen, anstatt von einem zum nächsten Termin zu hetzen. Dieser Aspekt ist für Familien sehr interessant. Man geniesst die gemeinsame Zeit bewusster und nimmt sein Umfeld besser wahr. Für einen Außendienst-Mitarbeiter, der nur lange Strecken fährt, ist ein vollelektrisches Auto definitiv nichts, besser gesagt – noch nichts.

Unser Fazit:
Wir, als Werbeagentur und Verleger, müssen oft sehr spontan und schnell Termine wahrnehmen. Deswegen haben wir uns schlussendlich für ein Plug-in-Hybrid Fahrzeug entschieden, um 100% flexibel zu sein. Allerdings sind wir uns sicher, dass bei der schnellen Forschung und Entwicklung unser nächstes Auto vollelektrisch sein wird. Für eine professionelle Beratung kontaktiert den Berater Eures Vertrauens, ins unserem Falle war das Paulsen & Thoms und macht eine Probefahrt!

Ford Kuga Plug-In-Hybrid

Kommen wir hier zu den Vor- und Nachteilen der Elektromobilität:

Vorteile:

  • Umweltfreundlichkeit
    Sicherlich ist ein Elektroauto nicht komplett „grün“, nur weil es keinen fossilen Kraftstoff braucht. Die Umweltbilanz ist bei einem Elektrofahrzeug im Straßenverkehr deutlich besser, zumal auch viele Ladestationen regenerativen Strom anbieten.
  • Privilegien und keine Fahrverbote
    Wer kennt Sie nicht? An vielen Orten gibt es extra Parkplätze für Elektroautos, bei denen ist oft auch das Parken und Laden kostenlos. Zudem gibt es für Elektrofahrzeuge in Großstädten keine Fahrverbote.
  • Steuervorteile und geringere Unterhaltskosten
    Wer sein Elektroauto bis Ende 2025 anschafft, zahlt zehn Jahre (auch bei Halterwechsel) keine Kfz Steuer. Ebenfalls ist der Unterhalt durch die fehlenden Verschleißteile beim Elektrofahrzeug wesentlich günstiger. Zudem zahlt man für eine Vollladung im Schnitt ein Drittel bis die Hälfte des Preises einer Verbrennertankfüllung.
  • Weniger Lärm und besser für die Gesundheit
    Sicherlich ist auch ein Elektroauto nicht vollkommen geräuschlos, aber im Gegensatz zu Verbrennern wesentlich leiser, wodurch Tinnitus, Herzprobleme und Schlafstörungen erwiesenermaßen verringert werden.
  • Fahrspaß der Zukunft
    Eingefleischte Verbrennermotor-Fans werden sicher den satten und vibrierenden Motorsound vermissen. Aber wer schon einmal in einem Elektroauto auf das Strompedal gedrückt hat, kennt das Gefühl von unbegrenzter Freiheit, wie in einem Raumschiff geräuschlos davonzuschweben.

 

Nachteile

  • Höhere Anschaffungskosten
    Auch wenn sich Preise von Elektrofahrzeugen zu den klassischen Verbrennern langsam angleichen, sind die Anschaffungskosten trotz Kaufprämie seitens der Regierung durchaus spürbar. Dies liegt sicherlich auch an den teuren Herstellungskosten für die Batterie.
  • Ladeinfrastruktur und Strompreis- und Bezahlgestaltung
    Zugegebenermaßen ist die Infrastruktur der Ladestationen im Gegensatz zum Süden von Deutschland und in weiten Teilen Europas, hier oben in unserem Norden schon durchaus passabel ausgebaut, allerdings gibt es unterschiedliche Stromanbieter und vor allem Bezahlsysteme. Große Hersteller wie Ford, nutzen bereits anbieter- und bezahlübergreifende Ladekarten, so bleibt man doch ein Stück flexibler.
  • Reichweite und Planbarkeit
    Je nach Einsatzgebiet und Bedürfnissen der Fahrer muss doch noch an der Reichweite gearbeitet werden. Kurze Fahrten in der Stadt oder Pendelfahrten sind ohne weiteres machbar, allerdings erfordert das Elektroauto bei längeren Fahrten durchaus eine Planung.
  • Batterien mit Schwächen
    Der Nachweis an sauberen Lieferketten ist bei Lithium oder Kobalt sehr schwer zu erbringen. Derzeit wird unter Hochdruck an Ersatz für seltene Rohstoffe, recyclingfähige E-Autobatterien oder Super-Akkus mit über 1.000 km Reichweite etc., geforscht.

Kundenstimmen Herr Marcus Höchstödter

Ford Kuga Plug-in Hybrid – Plug-In Hybrid (PHEV)

Zur Arbeit fahren meine Frau und ich mit dem Fahrrad – unseren Kuga benutzen wir nur für die Familien-typischen Kurzstrecken: die Kinder zum Fußball und zum Cheerleading-Training fahren, am Wochenende zum Einkaufen oder mit dem Hund an den Strand in Falckenstein. Unsere anfängliche Skepsis ist voller Begeisterung gewichen: das fast geräuschlose Dahingleiten, kombiniert mit der kräftigen Beschleunigung – das macht einfach Spaß; meine Frau liebt den Kuga. Mit fast 60 Km Reichweite fahren wir fast 80% der Strecken rein elektrisch, laden können wir zuhause an einer Wallbox oder während des Einkaufs unterwegs. Nur wenn wir im Urlaub in Österreich sind, ist der Benzinverbrauch bei leerer Batterie doch etwas höher.

Verbrauchswerte (kombiniert) nach WLTP*: Kraftstoffverbrauch: 1,3 l/100 km; CO₂-Emissionen: 29 g/km; Stromverbrauch: 15,6 kWh/100 km; Elektrische Reichweite bis zu 64 km**

Bericht: Arno und Loan Heyne